Advanced Solvers Integrated Library
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Prof. Resch

 
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Das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) betreibt mehrere massiv-parallele Systeme und ist kurz vor der geplanten Installation einer Petaflops-Maschine vom Typ CRAY-XE6 ("HERMIT").
Eines der Ziele des Projektes „ASIL“ ist die effiziente Anwendung der neu entwickelten Bibliothek für die Lösung größter Gleichungssysteme auf diversen parallelen Rechnersystemen.
Eine effiziente Implementierung verkürzt nicht nur Rechenzeiten, was den Benutzern zugute kommt, sondern spart auch Energie. Dieses Ziel soll insbesondere mit der neuen Maschine erreicht werden.
Unsere Aufgabe im Projekt ist unter anderem die Unterstützung der Projektteams bei der Entwicklung der Software für solche großen Maschinen. Dies beinhaltet Profiling, Aufdecken von Engpässen, Optimierung und Kompatibilität des Codes.
 
Damit die Bibliothek möglichst plattformunabhängig ist und überall eine gute Performance zeigt, berücksichtigen wir bei der Entwicklung verschiedene Rechnersysteme. Dabei konzentrieren wir uns hauptsächlich auf zwei Maschinen:
 
  • NEC NEHALEM (https://wickie.hlrs.de/platforms/index.php/NEC_Nehalem_Cluster): Dieser mittelgroße Cluster ist unter anderem mit schnelleren Prozessoren, einem Infiniband-Netzwerk und einem massiv-parallelen verteilten Dateiensystem namens "Lustre" ausgestattet.
  • CRAY XE6 Step 0 ("HERMIT", https://wickie.hlrs.de/platforms/index.php/Cray_XE6): Diese Maschine dient als Testplattform für die bevorstehende Installation der größeren Petaflops-Maschine CRAY XE6 Step 1 und ermöglicht uns schon heute, die Besonderheiten des zukünftigen Systems zu untersuchen und bei der Entwicklung der Software zu berücksichtigen. Besonders nützlich ist es im Hinblick auf die Programmierumgebung (mehrere verschiedene Compiler, Standard-Bibliotheken usw.). Ein zentraler Forschungsgegenstand beim Ausbau wird sein, wie sich die Erweiterung des Netzwerkes (von 2D auf 3D) und der Einsatz der neuen Prozessoren (Magny-Cours auf Interlagos) auf die Performance und Skalierbarkeit auswirken wird. 
Untersuchungen darüber, wie  verschiedene Programmiertechniken den Energiebedarf und die Rechenzeit sowie die Handhabung des Codes beeinflussen, ist ebenfalls Gegenstand der Forschungen.
Details zu diesen Forschungen  sowie weitere Informationen über Prof. Resch und seine Arbeitsgruppe können Sie hier und in verschiedenen Dokumenten zum Projekt finden.
 

Kontaktdaten:

Prof. Dr. Michael Resch, Email: resch[at]hlrs.de

Uwe Küster, Email: kuester[at]hlrs.de

Dmitry Khabi, Email: khabi[at]hlrs.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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